Es gibt seit Tagen einen Riesenrummel um den DNSChanger Test auf DNS-OK.de. Der Trojaner verdrehte nicht nur den DNS Einstellungen von Servern und Rechnern den Kopf, sondern auch den Besitzern dieser Geräte. Über 12 Millionen Test wurden bislang auf der Website von Telekom, BSI und BKA durchgeführt und auf allen Kanälen wurde über diese Aktion berichtet. Angefangen hat der Hype am 9. Januar, als das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in einer Pressemitteilung mitteilte, dass in Deutschland Zehntausende von Rechnern mit der Schadsoftware DNSChanger infiziert sein sollen.
Schon witzig, aber irgendwie fällt es Otto Normalblogger schwer auf so esoterische Seiten wie http://www.cybersex.de oder http://www.sexspielzeug.de zu verlinken. Da dürften die meisten Männer sicher schon öfter mal auf solchen Seiten herumgesurft sein. Man könnte sogar sagen, diese Seiten sind noch völlig harmlos gemessen an dem, was in einigen anderen Ecken des Web an anzüglichen Inhalten herumliegt.
Hier steht nicht viel. Andererseits, gegenüber nichts ist wenig viel. Das ist zwar irgendwo auch wenig Text, aber immerhin mit viel Tiefgang
In diesem Sinne: Ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr.
Viel los ist nicht in Blogostan. Und anscheinend sucht auch kein Schwein danach. Eine Google-Suche nach dem Begriff wirft schlappe 35.200 Ergebnisse aus und ruft zudem Googles Vorschlagswesen auf den Plan: “Meinten Sie: blogistan?” Natürlich nicht, ich meine definitiv nicht Blogistan. Doch die User meinen das wohl. Erkennbar an der noch viel übleren Quote bei Suche in deutscher Sprache. Noch ein paar solcher Zahlen und ich geb’s zu - Blogostan gibt es gar nicht. So ähnlich wie Bielefeld, die Hauptstadt von Nirgendwo ![]()
„Wanderer, kommst du nach Blogostan, verkündige dorten, du habest uns hier liegen gesehn …“
Beim Streifzug durch die Blogosphäre verirrt sich ab und zu ein Wanderer nach Blogostan. Irgendwo tief im Blätterwald des Internet verborgen, fristet Blogostan sein Schattendasein.
